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Sie fliegen wieder - aber leider nicht alle!


Der 5. März 2018 war der erste "richtige" Flugtag des Jahres. Zwar waren auch in den Wochen zuvor schon immer wieder einmal Wasserholerinnen unterwegs und die ersten vereinzelten Reinigunsflüge fanden statt - aber an diesm Montag brummte es erstmalig so richtig an unseren Bienenständen.

 

Auf den ersten ersten Blick herrschte emsiges Treiben an den Bienenständen. Allerdings mussten wir bereits im Dezember bei der Winterbehandlung feststellen, dass die Auswinterung in diesem Jahr leider bei Weitem nicht so erfolgreich wie in 2017 verlaufen würde.

 

Wir haben leider einige unserer Völker verloren - Ableger wie auch Wirtschaftsvölker. Die "positive" Nachricht ist, das die unmittelbaren Schäden durch Varroa gering waren.

 

Aber leider scheinen einige Ableger/Völker zu schwach in den Winter gekommen zu sein. Wir mussten feststellen, dass die meisten der verendeten Völker verhungert sind - und dass, obwohl ausreichend Futter in den Beuten vorhanden war. Das hier gezeigte Schadbild war leider keine Ausnahme. Eine (zu) kleine Bienentraube verhungerte auf der leer gefressenen Wabe, und das rettende Futter ist nur ein kurzes Stück entfernt!

 

Auch fanden sich in den Beuten volle Futterwaben, die aber den Immen nichts mehr genutzt haben.

 

Ursächlich für diese nicht wirklich erfreuliche Tatsache dürfte die Sommerbehandlung gegen die Varroa-Milbe gewesen sein. Diese führten wir in 2017 vergleichsweise spät durch. Zwar erfolgreich (was den Milbenfall betraf) - dennoch scheinen die Völker - bzw. die Winterbienen - Schaden genommen zu haben.

 

Das zumindest zum Teil, da wir ja - glücklicherweise - den Großteil unserer Bienen bis dato durch den Winter gebracht haben.

 

Das guten Wetter - in den folgenden Tagen stiegen die Temperaturen teilweise noch weiter an - nutzten wir für eine erste vorsichtige Durchsicht der Völker. Die Toten Völker haben wir abgeräumt. Auch den natürlichen Totenfall haben wir bei den ersten Beuten (nach Pfefferle) bereits entnommen. In einigen Fällen haben wir Futteraben in den Beuten umgehängt, so dass nicht weitere Völker den Hungertod (trotz gefüllter Speisekammer) erleiden müssen.

 

Die für die kommenden Tage angekündigten Temperaturen bereiten uns einige Sorgen. Die Bienen werden mit Sicherheit in Brut sein/gehen - es sind aber wieder winterliche Verhältnisse prognostiziert worden. Das Warten, wie die Auswinterung 2017/2018 letztlich verlaufen sein wird, geht also weiter...


Abschließend sei noch die Frage gestattet, was DER hier schon macht?!?

 

Da die Flügel intakt sind, scheint es sich nicht unbedingt um ein "Überbleibsel" aus 2017 zu handeln.

 

Drohnenbrütig schien allerdings auch keines der Völker zu sein. Sonst hätten sich noch mehr von diesen Brüdern zeigen müssen.

 

Warten wir die erste Durchsicht ab!